Was
wäre über Krefeld zu sagen?
Wo Krefeld zu finden ist, sieht man auf der Karte links. Und was wäre über die Stadt zu sagen? Früher einmal "Samt- und Seidenstadt", heute ist BAYER der mit Abstand größte Betrieb. Unsere Stadt hat 242.689 Einwohner, davon 15.694 Sozialhilfeempfänger/innen und 793 Millionäre (August 1998). Die Zahl der Millionäre ist in den letzten zwei Jahren stark gestiegen, von 675 auf 793. Ähnliches gilt für die Zahl der Sozialhilfeempfänger/innen. 12,3 % sind durchschnittlich in Krefeld und dem Kreis Viersen arbeitslos, also eine ganz normale Stadt am Rande von Niederrhein und Ruhrgebiet. Was wäre zur Krefelder Geschichte zu sagen? Am 4./5. November 1828 war der Krefelder Seidenweberaufstand, von Karl Marx als der erste Arbeiteraufstand der Geschichte erwähnt. Auch in der 1848er Revolution war Krefeld eines der Zentren der Revolution im Rheinland. Im Januar 1849 gab es hier bei Straßenkämpfen zwischen Preußen-Verein und rote Fahnen schwenkenden Demokraten sogar einen Toten. Davon ist heute nichts mehr zu spüren. Aber am 16. Oktober 1980 wurde auf einer Konferenz in Krefeld der KREFELDER APPELL gegen die Bedrohung der Sowjetunion durch atomare Mittelstreckenraketen der Öffentlichkeit vorgestellt. Millionen unterzeichneten danach diesen Appell, darunter zehntausende Krefelder. Die entsprechenden Mittelstreckenraketen gibt es heute nicht mehr, genauso wie die Sowjetunion. Noch ein Ereignis hat Krefeld berührt: Der lange und spektakuläre Kampf der Krupp-Belegschaft in Duisburg-Rheinhausen 1987 um den Erhalt der Arbeitsplätze. Das ehemalige Krupp-Hüttenwerk Rheinhausen lag genau an der Krefelder Stadtgrenze. |
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Frucht des Bösen.
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