Die Wahl ist vorbei. Der Kampf nicht.

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Krefeld, 25. September 2013

Wieder einmal hat die BILD-Zeitung gezeigt, wie die Menschen Demokratie in Deutschland zu verstehen haben. Pünktlich zur Wahl beglückte die Postille aus dem Springer-Konzern (Umsatz in 2012: über 3 Milliarden Euro) sein Volk ungefragt mit 41 Millionen Exemplaren einer Sonderausgabe zur Bundestagswahl. Beckenbauer, Schröder, Kai Diekmann, Ulrich Wickert (mit der spannenden Frage, ob Peer Steinbrück einen Bart trug, als er seine erste Liebe zum ersten mal küsste) und andere Geistesgrößen erklärten den Deutschen, warum sie ihre Stimme am Sonntag in einer Urne versenken sollten.

Überraschenderweise fand ich in dieser BILD-Ausgabe aber dann doch einen Hinweis, der gut und verständlicher klar macht, wie bürgerliche Demokratie in diesem Staat funktioniert. Er verbarg sich in einer Werbung der Deutschen Bank gleich auf der Titelseite.

Werbung der Deutschen Bank zur Bundestagswahl

Die zu wählenden Farben mögen variieren und das angestellte Personal wechseln - der Inhalt aber bleibt stets gleich: Kapitalismus.

 

Für uns gilt vor der Wahl, nach der Wahl und auch zur nächsten Wahl:

DKP - Der Kampf geht weiter!

 

Jürgen, Krefeld