Die SDAJ fliegt auf/nach Kuba

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Auf nach Havanna!

Heute startete die erste von zwei Solidaritätsbrigaden in das sozialistische Cuba.Die SDAJ ist auf nach Kuba Für drei Wochen sind heute Nachmittag 22 Jugendliche von Frankfurt am Main nach Havanna losgeflogen. Die Stimmung vor dem Abflug war gut, die BrigadistInnen waren – trotz des anstehenden elfstündigen Flugs – hochmotiviert und gespannt. In Cuba werden sie von weiteren BrigadistInnen der Kommunistischen Jugend Österreichs (kjö) erwartet.

22 junge BrigadeteilnehmerInnen auf dem Weg nach Havanna.

Teil der Brigadetätigkeit ist der Aufbau eines „Zentrum zur Bildung revolutionärer Werte“ an der naturwissenschaftlichen Fakultät (CUJAE) der Universität Havanna. Dieses soll Studierende, AnwohnerInnen und Interessierte erreichen, Bildungsangebote schaffen und die Solidaritätsarbeit mit den Cuban 5 vernetzen. Mit unserem Projektpartner „Red de Universidades en Solidaridad con los Cinco“ und in Zusammenarbeiten mit der UJC stellen unsere Brigaden einen der Pfeiler dieses Zentrums da.

Was machen wir da?

Die beiden Solidaritätsbrigaden bilden den Höhepunkt unserer Soldidaritätskampagne mit dem sozialistischen Cuba. Wir wollen den Aufbau des Zentrums unterstützen, indem wir renovieren, Sachspenden mitbringen und zusammen mit Studierenden der Universität Diskussionsangebote schaffen.

Als bleibendes Solidaritätssymbol werden die Brigadisten Wandgemälde erschaffen. Außerdem organisieren wir Treffen mit den den Massenverbänden, SchülerInnenvertretungen, Gewerkschaften, Angehörigen der Cuban 5 und mehr!

Was wollen wir damit erreichen?

Mit einer Solidaritätsbrigade wollen wir Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich selbst ein Bild vom Sozialismus zu machen. Wir wollen herausfinden, wie die von uns zu erkämpfenden Grundrechte der Jugend auf der sozialistischen Insel aussehen und unsere Ziele damit greifbar machen. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf gesellschaftlicher Teilhabe und Mitbestimmung. Mit eigenen Augen wollen wir uns ansehen, wie sozialistische Demokratie und Wirtschaft (bzw. die Wirtschaftsaktualisierungen) sich auf die konkreten Beziehungen in Betrieb, Schule und Stadtteil auswirken. Außerdem legen wir einen Fokus auf die Verwirklichung der Grundrechte der Jugend auf Bildung, Ausbildung und Arbeit.

Gleichzeitig wollen wir mit den Brigaden unseren Beitrag zum Sozialismus auf Cuba leisten. Statt ausschließlich praktischer und handwerklicher Solidaritätsarbeit eines klassischen Brigadeeinsatz verstehen wir unsere Solidaritätsarbeit auch im Sinne der cubanischen Leitlinien „batalla de ideas“ (Kampf der Ideen) und „crear valores“ (Werte schaffen).

Wir berichten ab heute täglich in unserem Reisetagebuch von unseren Erlebnissen und Eindrücken.