Hans Hülskemper

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Unser Genosse Hans Hülskemper starb am 25. Dezember 2001, nachdem er bereits längere Zeit durch einen Schlaganfall gelähmt war.

Er hatte ein langes, aktives politisches Leben hinter sich. Aus einer Arbeiterfamilie kommend schloss er sich bereits in früher Jugend den von den Nazis verfolgten "Edelweißpiraten" an. Dort war er aktiv und hatte so manche Auseinandersetzung mit der HJ. Er erlebte auch Schikanen und Prügel durch die Organe des Nazisystems. Die "Edelweißpiraten"-Bewegung im Ruhrgebiet hatte auch bereits Kontakte zur Untergrund-KPD und so schloß sich Hans nach 1945 den Kommunisten an. Er war zunächst in der Jugendvertretung von Thyssen in Oberhausen tätig. Später engagierte er sich in der frühen Friedensbewegung. Als dann die Friedensbewegung anwuchs und ein Verbot der KPD zu erahnen war, verlegte er seine politische Tätigkeit ganz in die Friedensarbeit. Dort war er dann Jahrzehnte lang tätig, über Jahre auch hauptamtlich. So unterstützte er auch wesentlich Josef Weber, einen der Initiatoren des KREFELDER APPELL. Ja, durch ihn kam der Appell erst nach Krefeld, denn nachdem Josef Weber keinen Saal für die Gründungsveranstaltung hatte, besorgte er ihm einen Raum in Krefeld. Nach dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten im Osten, besann sich Hans auf das Kommunistische Manifest und seine politischen Anfänge in der Jugend. Er unterstützte dann mit seiner noch vorhandenen Kraft als Rentner unsere DKP-Gruppe in Krefeld.