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Zehntausende
spazierten trotz durchwachsenen Wetters an zahlreichen
Informationsständen vorbei, probierten Speisen aus Griechenland,
Kurdistan, der Türkei, Vietnam
oder Südamerika. Wer es lautstark mochte, wurde in der
"Schweinegeilen Bucht" von der Sozialistischen Deutschen
Arbeiterjugend (SDAJ) am Ufer des im Park
liegenden Sees fündig. Auch leisere Töne boten die
Veranstaltungszelte, die von den Landesverbänden der DKP
eingerichtet worden waren. Zahlreiche
politische Veranstaltungen befriedigten das Linken eigene
Diskussionsbedürfnis, so auch im Zelt der jungen Welt. Freunde von
Hopfen und Malz tummelten sich
im Bayerischen Biergarten, und manch ausländischem Gast wurde hier
ganz praktisch der Unterschied zwischen einem Pils und einem
Weißbier
vorgeführt.
"Es
muß darum gehen, daß nicht nur die Regierungen, sondern
auch direkt die Menschen zusammenkommen", hatte Venezuelas
Botschafterin Blancanieve Portocarrero im Zelt
des südamerikanischen Landes gesagt, als sie gemeinsam mit dem
kubanischen Botschafter Gerardo Peñalver einem
dichtgedrängten Publikum die Arbeit
des mittlerweile acht Staaten umfassenden Bündnisses ALBA
erläuterte. Für ein solches Zusammenkommen bot das Fest
zahlreiche
Möglichkeiten.
So wurden die Mitglieder der iranischen Tudeh-Partei an ihrem Infostand
zu gefragten Gesprächspartnern über die gegenwärtige
Situation in ihrem Land.
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